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Aktuelle Ausgabe

Verein Hemayat - Hilfe für Folteropfer

Hemayat bedeutet im arabischen und persischen Sprachraum so viel wie "Schutz" oder "Unterstützung".

Hemayat bedeutet im arabischen und persischen Sprachraum so viel wie "Schutz" oder "Unterstützung". Die Klienten dieses Wiener Vereins, der sich der Hilfe traumatisierter Folteropfer verschrieben hat,  kommen seit nunmehr 16 Jahren aus verschiedensten Teilen der Welt. Im Vorjahr wurden 700 Menschen aus 40 Ländern betreut. Und weil man davon ausgehen muss, dass sich die Folter-Epidemie in diktatorisch geführten Ländern weiterhin ausbreiten wird, müssen wir mit immer mehr Hilfesuchenden rechnen. Krieg und willkürliche Gewalt hinterlassen schwere Traumata, die hochgradig verdrängt werden und sich letztlich in Symptomen wie Konzentrationsschwächen, Gedächtnis-  und Angststörungen, Albträumen,  diffusen körperlichen Schmerzen und sozialem Rückzug äußern.

Die Arbeit im Verein wird von vielen ehrenamtlichen, aber auch professionellen PsychotherapeutInnen und DolmetscherInnen geleistet. Nun fallen die Finanzzusagen für dieses Jahr leider geringer aus, gemeinsam mit den engen räumlichen Verhältnissen macht das die Betreuungsarbeit sehr schwer. Wir sind daher für jede finanzielle Unterstützung, Rat und Tat von privater wie auch öffentlicher Seite sehr dankbar. Vor allem geeignetere, günstige Therapieräume wären hilfreich.

Als Gründungsmitglied des Vereins steht Dr. Mirzaei gerne für Auskünfte und Gespräche zur Verfügung:
Prim. Univ. Doz. Dr. Siroos Mirzaei, MBA, Institut für Nuklearmedizin im Wilhelminenspital, Tel.: 01 491503608,
siroos.mirzaei@wienkav.at, www.hemayat.org 

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