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Sozialdemokratische ÄrztInnen
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Aktuelle Ausgabe
Dr. Sabine Oberhauser

Editorial

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Wieder einmal stehen Wahlen ins Haus. Und zwar in Wien, der Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität, zu der unter anderem ja auch die Gesundheitsversorgung zählt. Bürgermeister Häupl nimmt im Interview mit der ANALYSE zu den gesundheitspolitischen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft Stellung.

Es hat wohl seinen Sinn, dass unser Gesundheitssystem nicht ausschließlich marktwirtschaftlichen Kriterien unterliegt. Thomas Szekeres fühlt in seinem Beitrag den diesbezüglichen Ambitionen von Experten der Wirtschaftskammer auf den Zahn.

Elke Szönyi-Wirtinger erläutert aus der Sicht der Praktikerin die Stärken und Schwächen des von der Ärztekammer präsentierten neuen Hausärztemodells. Demnach müssen neue rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen für eine sinnvolle Umsetzung geschaffen werden.

Sandra Eder wiederum diskutiert die Vorschläge zur Turnusausbildung neu. Sowohl die Ausweitung auf sechs Jahre Turnus als auch die von Bundesministerin Beatrix Karl vorgeschlagene Teilapprobation, von der noch keiner weiß, was sie für die AbsolventInnen bedeuten wird, erscheinen noch nicht ausgereift. Im Fokus muss wohl die Qualität der Ausbildung stehen.

Anfang Sommer dieses Jahres hatten die sozialdemokratischen Ärztinnen und Ärzte mit dem Ableben von Stephan Rudas einen schweren Verlust zu verzeichnen. Stephan Rudas hat die Wiener Psychiatriereform vorangetrieben und revolutioniert. Er war ein Kämpfer für die Anliegen und Rechte der Schwächsten in der Gesellschaft und ein wunderbarer Mensch. Unsere Anteilnahme gilt seiner Frau und den gemeinsamen Kindern Laura und Paul.

Roland Paukner erinnert sich im Nachruf an einen seiner besten Freunde, der uns folgendes Zitat hinterlassen hat: Wenn ich wieder auf die Welt komme, möchte ich wieder Psychiater werden - und das in Wien.

Ihre
Sabine Oberhauser

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