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Sozialdemokratische ÄrztInnen
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Aktuelle Ausgabe
Dr. Sabine Oberhauser

Editorial

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

In turbulenten Zeiten ist wichtig, klaren Kopf zu bewahren. Wir alle wissen, dass die Kassen dringend "frisches Geld" brauchen.

Der von den Sozialpartnern ausgearbeitete Gesetzesentwurf verunsichert die KollegInnen. Nun ist mir zwar klar, dass Gesundheitspolitik nicht Standespolitik sein kann. Allerdings verstehe ich als Ärztin und Standesvertreterin die Sorgen und Ängste der KollegInnen. Faktum ist, dass gesundheitspolitische Entscheidungen über die Ärzteschaft hinweg weder sinnvoll noch nachhaltig sein können. Das Gebot der Stunde ist zu kommunizieren und Missverständnisse auf beiden Seiten auszuräumen. Die Kolleginnen und Kollegen sind berechtigterweise verunsichert und fordern deshalb Solidarität und  Kontinuität für eines der besten Gesundheitssysteme der Welt.

Bei der Diskussion um Arbeitszeitflexibilisierung in den Spitälern können nur dann annehmbare und umsetzbare Ergebnisse erzielt werden, wenn mit offenen Karten gespielt wird.

Es gibt in Zeiten wie diesen auch Positives zu berichten: In der Debatte um die Sonderklasseregelung ist den Vertretern der Ärztekammer erfreulicher Weise eine für alle zufriedenstellende Einigung mit der Stadt Wien gelungen.

Last but not least haben wir erstmals eine Präsidentin des BSA. Bundesministerin Maria Berger löste am letzten BSA-Bundestag Caspar Einem in dieser Position ab. Wir gratulieren herzlich!


Ihre Sabine Oberhauser

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