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Liste der angestellten Fachärztinnen und Fachärzte Unsere KandidatInnen - zum Vergrößern bitte aufs Bild klicken!

Liste der angestellten Fachärztinnen und Fachärzte

Statements & KandidatInnen

"Wir wollen kein undifferenziertes Sparprogramm sondern effiziente Strukturen."

Univ. Prof. Dr. Thomas Szekeres
Facharzt für Labormedizin am AKH-Wien und Vizepräsident der ÄKW
Spitzenkandidat der Liste angestellter FachärztInnen 

Wir müssen und werden der Politik und Öffentlichkeit klar machen, dass eine Gesundheitsreform kein undifferenziertes Sparprogramm ist, bei dem man einfach Kosten kappt aber nichts am System ändert. Wir werden dafür kämpfen, dass es zu einer produktiveren Vernetzung des muralen und extramuralen Systems kommt. Deshalb fordern wir:

  • Mehr qualifizierte Dienstposten in den Krankenhäusern.
  • Gemeinsame Steuerung von Ambulanzen und niedergelassenem Bereich.
  • Vorgeschaltete (Kassen-)Ordinationen zur Entlastung der Spitalsambulanzen.
  • Strukturelle Anpassung der Notfalleinrichtungen an den tatsächlichen Bedarf.
  • Aliquote Aufteilung des Rettungskontingents auf alle geförderten Spitäler.
  • Administratives Personal zur Entlastung der Ärzteschaft.
  • Ausreichend ärztliches Personal zur Erhaltung des medizinischen Niveaus.
  • Anspruch auf finanzielle Abgeltung für verpflichtende Fortbildungen und Kongresse.
  • Titel Oberarzt für DauervertragsärztInnen und FachärztInnen.
  • Abschaffung von Doppel- und Mehrfachprimariaten.

Als Vizepräsident der ÄKW und Spitzenkandidat der Bewegung 20/20 ist mir auch die Reform der Kammer ein besonderes Anliegen. Dazu gehört:

  • Hebung der Frauenquote in der Ärztekammer.
  • Senkung der Kammerumlage und Wohlfahrtsfonds-Beiträge.
  • Heranziehen der Funktionärshonorare zur Berechnung der Kammerbeiträge.
  • Leistungsbezogene statt automatische Honorierung der Kammerfunktionäre.
  • Straffere Organisationsformen in der Kammer.
  • Begrenzte Funktionsperioden für Präsident/in, Vizepräsident/in und Finanzreferent/in.

Ich lade Sie herzlich ein, ein Stück dieses Reformweges mit uns zu gehen. Die Herausforderungen an das Gesundheitssystem und dessen eigentliche Träger, die Ärztinnen und Ärzte, sind groß wie nie. Mit Ihrer Stimme werden wir uns diesen Herausforderungen stellen.

Dr.in Doris Lubec
Neurologin am Geriatriezentrum Baumgarten und Vorsitzende der PGA-ÄrztInnen
Listenplatz 2
 

"Wir brauchen dringend Maßnahmen zur Verminderung des Arbeitsdrucks." 

Seit Jahren steigt die Arbeitsbelastung der ÄrztInnen und Ärzte an den KAV-Spitälern kontinuierlich. Sechs und mehr Nachtdienste pro Monat sind keine Seltenheit, was zu permanenten Arbeitszeitüberschreitungen führt. Viele Kolleginnen und Kollegen sind aber aus finanziellen Gründen gezwungen, möglichst viele Nacht- und Wochenenddienste zu machen. Das Grundgehalt ist eindeutig zu niedrig angesetzt, Sonderurlaube und finanzielle Unterstützungen für Fortbildungsveranstaltungen werden gestrichen. Unsere Ärztinnen und Ärzte fühlen sich überfordert, ihre Arbeitszufriedenheit sinkt und der Stress macht viele krank. Um die Arbeitsbedingungen zu verbessern, brauchen wir einen Abbau der Dokumentationsflut, ausreichend ärztliches Personal und eine leistungsgerechte Entlohnung. Die Arbeitsabläufe müssen besser organisiert und koordiniert werden und die Freizeit muss planbar sein. Altersgerechte Arbeitszeitmodelle und eine umfassende betriebliche Gesundheitsförderung werden künftig für ein gesundes Arbeitsklima absolut notwendig sein. 

Prim. Prof. Dr. Marcus Köller
Internist und ärztlicher Leiter der Abteilung für Akutgeriatrie im SMZ Sophienspital
Listenplatz 3
 

"Der Sonderurlaub für ärztliche Fortbildung darf nicht infrage gestellt werden." 

Regelmäßige Fortbildungen sind die zentrale Säule der Qualitätssicherung im ärztlichen Beruf. Daher ist nach §49(1) ÄrzteG eine Ärztin / ein Arzt verpflichtet, sich laufend im Rahmen anerkannter Programme fortzubilden. Nach KAG §22c ist der ärztliche Dienst in Krankenanstalten so einzurichten, dass den dort tätigen ÄrztInnen dies auch möglich ist. Es muss sichergestellt werden, dass ärztliche Fortbildung im dienstlichen Interesse als Dienstzeit gewertet wird und mit entsprechender Freistellung verbunden ist. Leider haben nicht alle Führungskräfte entsprechendes Verständnis dafür. Als aktiver Abteilungsvorstand werde ich mich weiter dafür einsetzen, dass der Sonderurlaub für ärztliche Fortbildung nicht infrage gestellt wird.
Im Übrigen bin ich der Meinung, den Begriff "Sonderurlaub" durch einen anderen zu ersetzen, weil dieser einen nicht vorhandenen Erholungswert durch die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen suggeriert.

Unsere weiteren KandidatInnen nach Listenplatz:
 
4. Dr. Isabella Clara Heissenberger, Wilhelminenspital
5. Dr. Reinhard Ruckser, Donauspital
6. Dr. Kurt Frey, Rudolfsstiftung
7. Dr. Michael Junker, KFJ
8. Dr. Johann Sipötz, Hanusch KH
9. Dr. Stefanie Seel, MBA, GZ Am Wienerwald
10. Dr. Alexander Vojcsik, Donauspital
11. Dr. Barbara Fischer-Schutti, Wilhelminenspital
12. Doz. Dr. Georg-Christian Funk, Otto Wagner Spital
13. Doz. Dr. Walter-Michael Halbmayer, Hietzing
14. Dr. Ahmadolla Abdelrahimsai, HERA
15. Dr. Gerold Oberhauser, Donauspital
16. Prof. Dr. Franz Wierrani, Rudolfsstiftung
17. Dr. Birgit Angel, KFJ
18. Dr. Alexandra Diamantopoulos-Natschew, GZ Baumgarten
19. Prof. Dr. Anita Holzinger, AKH
20. Prim. Prof. Dr. Ursula Köller, Hietzing
21. Prof. Dr. Andreas Gruber, AKH
22. Prof. Dr. Gabriela Kornek, AKH
23. Prim. Doz. Dr. Siroos Mirzaei, Wilhelminenspital
24. Abg. z. NR Dr. Sabine Oberhauser
25. Prof. Dr. Bernhard Schwarz
26. Prim. Dr. Georg Gaul, Hanusch KH
27. Dr. Clemens Leitgeb, Wilhelminenspital
28. Prof. Dr. Werner Scheithauer, AKH
29. Dr. Erich Gerber, KFJ
30. Dr. Klaus Hellwagner, MA 70
31. Dir. Prim. Dr. Christa Wutschitz, Pflegewohnhaus Meidling
32. Prim. Prof. Dr. Ludwig Kramer, Hietzing
33. Prof. Dr. Kurosh Paya, AKH
 

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