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Sozialdemokratische ÄrztInnen
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Aktuelle Ausgabe
Prim. Dr. Elisabeth Pittermann-Höcker Prim. Dr. Elisabeth Pittermann-Höcker
Prim. Univ.-Doz.Dr. Attila Dunky Prim. Univ.-Doz. Dr. Attila Dunky

Wir gratulieren zum Geburtstag

Prim. Dr. Elisabeth Pittermann-Höcker - Ärztin und Politikerin

Elisabeth Pittermann-Höcker wurde am 3. Februar 1946 als Tochter des späteren SPÖ-Vorsitzenden Dr. Bruno Pittermann in Wien geboren. Nach Volksschule und Realgymnasium studierte sie Medizin an der Universität Wien und promovierte am 29. November 1971 sub auspiciis.

Pittermann begann ihre Ausbildung zum FA für Innere Medizin bei Prof. Hanns Fleischhacker im Wiener Hanusch-Krankenhaus. Ab 1978 war sie Oberärztin an der 3. Medizinischern Abteilung, der sie von 1991 bis 2000 als Primaria vorstand.

Parallel zu ihrer klinischen Karriere war Elisabeth Pittermann-Höcker immer politisch engagiert. "Vorbelastet" durch ihren Vater, den sie als Kind ins Parlament begleiten durfte, engagierte sie sich intensiv in sozial- und gesundheitspolitischen Fragen: Bereits ab 1973 als Vorstands- und Präsidiumsmitglied der sozialdemokratischen Ärztevereinigung, ab 1974 als Kammerrätin der ÄKW, ab 1982 als Bezirksrätin in Wien/Meidling, ab 1990 für zwölf Jahre als Vizepräsidentin des BSA. 1981 wurde Pittermann-Höcker in den Vorstand der ÄKW gewählt, wo sie ab 1985 Ärztinnen-Referentin und ab 1999 Präsidialreferentin war. 1994 wurde sie Nationalratsabgeordnete. Im Jahr 2000 legte Elisabeth Pittermann-Höcker alle ihre Funktionen in Ärztekammer und Nationalrat zurück, um bis 2004 als Gesundheitsstadträtin in Wien aktive, zukunftsorientierte Gesundheitspolitik zu betreiben. "Ganz nebenbei" zog sie drei Söhne groß.

Privat wie beruflich steht ihr soziales Engagement im Vordergrund: "Sie half wirklich immer, wo sie konnte!" bestätigt Kollege Dr. Roland Paukner. Sie war auch jahrelang Präsidiumsmitglied des ARBÖ und Präsidentin des Arbeiter-Samariter-Bund Österreich. Viel Zeit für Freizeitgestaltung gab es nie, was Pittermann als überzeugte Sport- und "Natur-pur"-Verweigerin (traumatisiert durch barfuß durch Kuhfladen wandern ...) nicht weiter störte. Dafür liebt sie Musik und Theater - "aber nichts Modernes" (Paukner) - um so mehr.

Jetzt blickt Frau Dr. Elisabeth Pittermann-Höcker auf sechzig arbeits- und ereignisreiche Lebensjahre zurück - und das ohne Abstriche: "Ihr Elefantengedächtnis - im Guten wie im Schlechten", wie Dr. Paukner augenzwinkernd anmerkt, zeichnet sie nämlich besonders aus ... Der BSA gratuliert herzlich zum Geburtstag!


Prim. Univ.-Doz. Dr. Attila Dunky - ein Mann im Dienste der Rheumatologie

Dr. Dunky wurde am 12. März 1941 in Wien geboren, wo er nach der Turnusausbildung  und der Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin fünf Jahre lang als Begutachter bei der PVA arbeitete.

Von 1977 bis 1988 war Dunky ärztlicher Leiter der geriatrischen Station Rosenberg im Kuratorium Wiener Pensionistenwohnhäuser. 1978 bis ebenfalls 1988 führte er die klinische Überwachungsstation an der II. Medizinischen Abteilung (Zentrum für Diagnostik und Therapie rheumatischer Erkrankungen) im KH Lainz, deren Vorstand er bis 1990 war. Univ.-Doz. Dunky, der 1998 zum Thema Rheumatologie habilitierte, war maßgeblich an der Planung einer Rehabilitationseinheit in Kooperation mit anderen Krankenanstalten der Stadt Wien beteiligt. Bereits seit 1990 ist der Spezialist Vorstand der 5. Medizinischen Abteilung mit Rheumatologie, Stoffwechselerkrankungen und Rehabilitation am Wilhelminenspital der Stadt Wien. Seit 1999 wirkt er als Assistenz Professor der Universität Wien.

Univ. Doz. Dunky ist auch wissenschaftlicher Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Rheumatologie und Balneologie in Wien Oberlaa und war 2003-2004 Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie. Die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse, die ärztliche Fortbildung im Bereich der Rheumatologie sowie die verstärkte Zusammenarbeit mit anderen ärztlichen Fachgesellschaften sind ihm große Anliegen. 2003 erhielt Dunky für sein Engagement das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien. Er ist Mitglied des Ärzteball-Komitees und bereits seit 1973 BSA-Mitglied, wo er sich vor allem als Finanzreferent verdient gemacht hat. Wir gratulieren herzlich zum 65er!


Weiters gratulieren wir:

MR. Dr. Heinz Kourik, 85
Dr. Christine Lot, 60
MR. Dr. Heinz T. Northoff, 85
Dr. Peter Possler, 85
MR. Dr. Albert Rauscha, 85
Dr. Grete Saiko, 80
Dr. Paul Schacherl, 75
Dr. Hildegard Scheberle, 80
Dr. Ernst Schedy, 80
MR. Dr. Martha Sommer, 90
Dr. Wernfried Tscholl, 85

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