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Sozialdemokratische ÄrztInnen
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Aktuelle Ausgabe
Symbolbild für die Berichterstattung

Editorial

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Der Sommer war überschattet von der Todesnachricht unseres langjährigen Mitglieds und Freundes Dr. Kurt Steyrer. Er war nicht nur ein äußerst aktiver Arzt und Politiker, er war auch für viele von uns ein Vorbild. Obwohl ein Brückenbauer, hat er sich in der BSA-internen Diskussion um die Vergangenheit der Mitglieder sehr klar gegen die ewig Gestrigen positioniert.
Er wird uns allen fehlen.

In Sachen Gesundheitspolitik war der Sommer auch sehr ertragreich - oder vielleicht doch nicht? So war es zwar die Gesundheitsministerin, die die Gazetten und Schlagzeilen beherrscht hat, allerdings nicht, wie wir es von ihr erwartet hätten. Anstelle von Sachthemen standen "Seitenblicke Diskussionen".

Nichts, was uns in unserer Arbeit für unsere PatientInnen nützen würde. Ganz im Gegenteil: Die in die Diskussion geworfenen 2,9 Milliarden
Euro Einsparungen (oder doch Umschichtungen?!) würden unsere Arbeit in vielen Bereichen unmöglich machen. Selbst Ministerkollege Bartenstein hat festgestellt, dass er Einsparungen in diesem Ausmaß für unmöglich hält, und sehr richtig angemerkt, dass es sich bei den Kosten im Gesundheitssystem zu einem Großteil um Personalkosten handelt.

Die Ministerin hat ersucht, sie an ihren Taten zu messen. Seien sie sicher, genau das werden wir tun!

Ihre
Sabine Oberhauser

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